Ab in den kalten Norden ..
Am Ostersonntag sind wir ganz früh mit dem Bus nach Belfast aufgebrochen. Nachdem wir die Nacht zuvor wenig geschlafen hatten und die Zeit ja auchnoch umgestellt wurde, konnte ich wunderbar im Bus schlafen :)
Nach 4 Stunden Busfahrt kamen wir in Dublin an und verpassten unseren Bus nach Belfast um 3 Minuten. Naja, also mit dem nächsten dann weitere 3 Stunden nach bis ans Ziel.
Als wir ankamen war ich ein wenig entäuscht, da ich Massen an Schnee erwartet hatte und mir alle Leute aus Cork Angst gemacht hatten vor der Eiseskälte hier. Aber nur gut. Die Bergspitzen rundherum waren weiß und kälter als in Cork war es auch ( Schneeboots hatten wir trotzdem umsonst eingepackt :D)
Nach der endlosen Suche nach unserem Hostel, lernten wir das Pärchen aus Canada kennen, was mit uns auf einem Zimmer wohnte. Sie waren sehr nett, auch wenn es immer komisch ist, mit einem fremden Pärchen zusammen zu wohnen.
Wir sind gleich weiter ins City Center - was ganz verlassen aussah. Keine Menschenseele. Naja - Ostersonntag eben.
Aber wir hatten das nicht erwartet, weil in Cork sogar am Karfreitag die Läden geöffnet hatten. Wir haben trotzdem noch ein nettes Plätzchen gefunden, nette Leute kennengelernt und waren dann auf einer Hausparty. So oder so. Wir hatten einen schönen Abend mit ganz viel persönlicher Livemusik.
Montag hatten wir eine Bustour zum Giants Causeway gebucht. Die war wirklich ziemlich cool!!
Unser erster Stop war mit etwas Nervenkitzel verbunden ;) So weit über dem Meer & mit gaaanz viel Wind.
Die Carrick-a-Rede Rope Bridge liegt an der
Küste von Antrim, etwa 20 km östlich vom berühmten Giants Causeway im
Städtchen Ballintoy. Diese Hängebrücke Verbindet das Festland mit
der winzigen Insel Carrick. Man glaubt, dass Lachsfischer diese vor über
300 Jahren erstmals erbauten. Seit diesem Zeitpunkt hat sie die
unterschiedlichsten Formen angenommen. Heute ist sie vornehmlich eine
Touristenattraktion, wird aber von den Fischern immer noch genutzt, um
die Insel zu erreichen. Die heutige Brücke spannt sich etwa 20 Meter
über einen 30 Meter tiefen Abgrund und kann über 10 Tonnen tragen. Von
der Insel aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung und
kann bei gutem Wetter sogar Schottland sehen.
Um den Giant’s Causeway, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben wurde, ranken sich zahlreiche Legenden.
Die populärste Überlieferung ist die Geschichte des Riesen Finn
McCool, der auch unter dem Namen Fionn MacCumhaill bekannt ist. Die
mythische Figur aus der irischen Sage, seines Zeichens Kommandant in der
Armee des Königs von Tara, soll demnach den Damm eigenhändig errichtet
haben, um zu seiner Geliebten zu gelangen, die auf der etwa 20 Kilometer
entfernten schottischen Insel Staffa lebte.
lalal
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